FSV Alem. Laubenheim II - VfR Nierstein II 2:3 (1:2)

Angstgegner geschlagen!

In den letzten Jahren tat sich der VfR in Laubenheim besonders schwer. Ein Unentschieden, zwei Niederlagen und kein Sieg zeugen von einer dürftigen Auswärtsstatistik, so dass sich zu Recht von einem Angstgegner sprechen lässt.

Zwar ohne die gewohnte Innenverteidigung (Tremel/Bitz), dafür aber mit einem sehr offensiv besetzten Kader wollten die Gäste diesen Negativtrend endlich stoppen. Nach nur neun Minuten der erste Hoffnungsschimmer: Ein Freistoß von Cruz aus dem rechten Halbfeld findet Kapitän David Stegemann als dankbaren Abnehmer, der seinen ersten Saisontreffer erzielt (9‘). In der Folge spielte der VfR aggressives Pressing, lief jedoch permanent Gefahr durch den Gastgeber ausgekontert zu werden. Vor allem Julian Diether stellte die VfR Defensive das ein oder andere Mal vor Probleme. Diether war es auch, der in der 26. Minute nach einem Eckball freistehend ans Niersteiner Lattenkreuz köpfte. Eine verunglückte Rettungsaktion im Fünfmeterraum klärte VfR Spieler Lars Erben anschließend ins eigene Tor (26‘). Gästetrainer Stephan Benz reagierte prompt und wechselte noch offensiver: Stürmer Daniel Marques ersetzte Verteidiger Simon Djemai. Dieser Wechsel machte sich direkt bemerkbar. Keine sieben Minuten nach seiner Einwechslung legte Marques mustergültig für Jörn Lerch auf, der seinen 21. Saisontreffer erzielte (41‘).

In Halbzeit zwei ersetzte Alexej Kretow Janis Merz. Die Gäste aus der RieslingCity spielten nun abermals, wie auch zu Beginn des Spiels, druckvoll nach vorne. Drei Minuten nach Wiederanpfiff war erneut Jörn Lerch zur Stelle, der nach Vorarbeit von David Rau auf 1:3 (48‘) erhöhen konnte. Der Tabellenzweite aus Nierstein erspielte sich in der Folgezeit eine Vielzahl an Chancen, vergab diese jedoch teilweise kläglich. Laubenheim hingegen gab sich bis zum Abpfiff nicht geschlagen und blieb weiterhin durch Konter sehr gefährlich. Trotzdem wollte ihnen aus dem Spiel heraus kein Tor gelingen. In der 70. Minute war es wieder ein Eckball, den ein VfR Spieler ins eigene Tor beförderte. Alexej Kretow bekam den hereinfliegenden Ball unglücklich ins Gesicht und ließ VfR Keeper Thomas Knospe keine Abwehrchance (2:3, 70‘). In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel, in dem durchaus weitere Tore hätten fallen können. Doch weder der FSV noch der VfR schafften es aus ihren Chancen Kapital zu schlagen.

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